Die Geschichte von Thief: Deadly Shadows

Die Story


Garretts Hehler Perry informierte ihn, dass Lord Julian vorige Nacht ziemlich aufgebracht im Gasthaus zum blauen Reiher aufgetaucht sei. Er trug einen Samtbeutel, den er nicht aus den Augen ließ. Perry gab Garrett einen Bauplan vom Gasthaus, damit er den Beutel stehlen konnte. Das Gasthaus war wie erwartet nicht sonderlich gut bewacht und Garrett konnte Lord Julian den Beutel entwenden. Darin befand sich ein wertvolles Medaillon. Perry begutachtete das gute Stück und erklärte Garrett, dass es wohl den Rutherforts gehörte, einer der ältesten "Großen Familien" der Stadt. Sie lebten in einem Schloss im Südviertel. Die Familie war stinkreich und die Mitglieder neigten dazu, sich gegenseitig aus dem Weg zu schaffen. Lord Julian wollte dieser "Tradition" folgen, das hatte Garrett im Gasthaus aufgeschnappt, als sich der Lord und der Koch unterhielten. Auch hörte er, dass Julian den Opal der Blutlinie stehlen und somit Schlossherr werden wollte. Zugang zum Anwesen hatte er schon nicht mehr. In seiner Wut posaunte Julian auch noch seinen Plan heraus: Er wollte bei Einbruch der Dunkelheit in einem Wagen versteckt in´s Schloss gelangen und dem Koch ein Zeichen geben, damit dieser einen Hintereingang öffnete. Garrett ging genau diesen Weg und kam glücklicherweise vor Lord Julian an. Das Anwesen war schwer bewacht, doch der Dieb fand einen geheimen Schalter, um die Sicherheitstür im Keller zu öffnen, hinter welcher der Opal aufbewahrt wurde. Nebenbei erfuhr er von Lady Elisabeth, die eine Scheinehe mit Lord Ember, dem Schlossherrn, eingehen wollte, um ihn dann zu ermorden, oder gesundheitlich einzuschränken, um selbst die Fäden ziehen zu können. Lord Ember selbst war besessen von seiner Zukünftigen.

Garrett wollte den Opal loswerden, und zwar schnell. Er wollte keinen Ärger mit Lady Elisabeth bekommen. Also machte sich der Dieb auf zu seinem Hehler, um ihm das Kleinod zu verkaufen. Doch als der Dieb bei Perry ankam, erzählte dieser, dass Lady Elisabeth soeben bei ihm war und ihn ihre Schläger zum Reden brachten, wobei der Name "Garrett" fiehl. Natürlich konnte Perry den Opal nun nicht mehr abkaufen und verwies den Dieb auf eine Hehlerin in Stonemarket. Die restlichen Wertgegenstände kaufte Perry allerdings ab. Das Tor nach Stonemarket war allerdings von Elisabeth und ihren Schlägern blockiert. Sie war gerade dabei, den Sold für die Schläger zu verteilen, doch Garrett bereitete dem ein Ende und sackte den Sold selbst ein. In Stonemarket-Plaza, das liegt auf dem Weg nach Stonemarket, lauschte der Dieb zufällig einem Gespräch, in dem sich ein Betrüger als Garrett, der Meisterdieb ausgab und einem Händler seine Dienste anbot. Stonemarket-Bertha kaufte Garrett den Opal mit Freuden ab. Als er das Geschäft abgewickelt hatte, wurde ihm ein Brief von den Hütern zugesteckt. Sie wollten mit ihm sprechen.


Zurück in Stonemarket-Plaza teilte ihm ein Hüter mit, dass ihm der Orden Zugang zu den Prophezeiungen gewährte, wenn er dafür zwei Objekte von den Hammeriten und den Heiden stehlen würde. Im Klartext: Etwas Schreckliches bahnte sich an und der Hüter brauchten Garretts Hilfe. Dieser willigte ein. Die Hammeriten-Kathedrale war ein mächtiges Bollwerk. Es gab zwei Eingänge: Den Vordereingang und einen Balkon. Die Hammeriten waren gerade dabei, eine Zeremonie zugunsten des Heiligen St. Edgar zu feiern. Ein hochrangiger Priester wollte aus diesem Anlass aus dem Heiligen Kelch (Garretts Zielobjekt) trinken, was seit ewiger Zeit nicht mehr geschehen war. Das Artefakt war gut in einem Käfig abgesichert, welcher hoch in der Luft hing. Garrett musste irgendwie an dieses Schmuckstück herankommen. Dazu war es nötig, die Schlüssel für den Öffnungsmechanismus zu finden. Der Meisterdieb machte sich auf in die Fabrik und stellte ein Schlüsselsymbol her. Das andere Teil fand er im Zimmer eines Hammeritenpriesters. Nun hatte Garrett ein Problem mehr, denn die Hammeriten waren jetzt noch schlechter auf ihn zu sprechen, als ohnehin schon. Wieder zu Hause, bereitete er sich auf den Raubzug im Heidenlager vor. Den Eingang fand er in der Nähe der Straße zum Hafen.
Bereits bei Garretts Ankunft gefiel im die Angelegenheit nicht. Zwei Schatzsucher hatten sich hierher verirrt und suchten nach Silber und Gold. Garretts Ziel war Jacknails Tatze, eine mumifizierte Hand. Die Behausung der Heiden unter der Stadt war stickig und feucht. Garrett war froh, als er aus der Kanalisation in die Ruinen der Stadt klettern konnte. Hier erlitt er auch schon einen herben Rückschlag: Die Tatze war mit einem Zauber belegt, welcher nur mit einem Ritual umgangen werden konnte. Garrett musste also zuerst das Ritual der Wurzel lernen. Dieses stand in einem Buch, das eine Heiden-Schamanin in ihrem Zimmer aufbewahrte. In einem unterirdischen Gewölbe musste Garrett nur noch einem Waldschrat ausweichen, das Ritual ausführen und die Hand an sich reißen.
Der Dieb traf sich mit Bruder Artemus auf dem Terces-Hof in Stonemarket, um diesem die Artefakte zu überreichen. Artemus brachte Garrett daraufhin in das Hüter-Kloster. Bruder Orland (bekannt aus den Vorgängern) hatte sich zum obersten Hüter hochgearbeitet und war recht arrogant geworden. Er schien Garrett gegenüber seht misstrauisch zu sein und gewährte ihm nur ungern Zugang zum Kloster. Das drohende dunkle Zeitalter verunsicherte die Hüter zutiefst und generell schien bei ihnen nicht alles glatt zu laufen, wie einige Schriftstücke zeigten. Garrett bekam von Orland eine Zugangsglyphe für beschränkten Eintritt. Doch das hielt den Meisterdieb nicht ab, auch in verbotene Bereiche vorzustoßen und in der geheimen Bibliothek zu forschen. Er lauschte einem Gespräch zweier Hüter. Einer glaubte nicht, dass Garrett "der Eine", von dem in den Prophezeiungen des dunklen Zeitalters die Rede war, sei. Viel wahrscheinlicher sei Bruder Orland. Sowohl die Hammeriten als auch die Heiden hatten einen Brief verfasst, um Garrett ein Angebot zu unterbreiten. Die Hammeriten waren auf "Versöhnung" aus, wenn der Dieb Rostkäfer und Zombies in der Stadt töten würde. Auch fragte ein Hammerit namens Inspektor Drept, ob der Dieb in letzter Zeit eine Hexe oder alte graue Frau (am Tatort eines schrecklichen Verbrechens) gesehen hätte. Den Heidenbrief sollte Garrett persönlich abholen.sehr verdächtig. Artemus erzählte etwas von einer goldenen Scheibe und Glyphen und Garrett war der Meinung, dieses Artefakt finden zu können.
Er hatte nun drei Möglichkeiten:

•  Zur heidnischen Festung bei den Docks zu gehen und eine Nachricht der heidenpriesterin Dyan lesen.

•  In der Kanalisation der Docks den Eingang zur versunkenen Zitadelle zu finden. Dort galt es, eine wertvolle Krone zu stehlen.
•  Auf einem Geisterschiff in Hafen herauszufinden, ob das Schiff etwas mit dem Kompendium der Schande (die goldene Scheibe) zu tun hat. Alle drei Ziele lagen in den Docks und so machte sich der Dieb erst einmal auf den Weg zu den Heiden.
Dort angekommen schlich er sicht an zwei Heiden vorbei, die den Brief bewachten. Garrett bekam das Angebot, den Heiden zu helfen und am Leben zu bleiben. Die Bedingungen waren: Möglichst viele Marksteine mit seinem nun verzauberten Bogen mit Moospfeilen zu beschießen., damit aus diesen Ranken wachsen konnten. Zudem sollte er regelmäßig die Elementarkokons der Heiden mit Elementarpfeilen (Wasser, Feuer, Moos) beschießen. Garrett machte sich nun auf den Weg zum Geisterschiff. Dieses hatte plötzlich ohne Besatzung wie von Geisterhand im Hafen angelegt. Die Matrosen waren alle tot bzw. als Zombies wieder auferstanden. Garrett legte einen Zwischenstopp bei einem der besten Händler der Stadt ein und kaufte sich ein paar Kletterhandschuhe, mit denen er an Steinwänden empor kraxeln konnte. Dies sollte sich später als nützlich erweisen.
Auf dem Schiff war es düster und überall stieg grüner Rauch auf. Die Besatzung war nicht sehr erfreut über des Meisterdiebs Besuch. Garrett schlich sich durch das Schiff und fand neben dem Logbuch des Kapitäns auch den Hinweis , dass der Kapitän auf das Kompendium der Schande gestoßen war. Die Hüter vermuteten, es bestünde ein Zusammenhang zwischen dem Schiff, dem Kompendium und dem dunklen Zeitalter. Garrett musste das Artefakt wohl oder übel aus dem Anwesen des Kapitäns holen. Doch zuerst wollte er sich um die versunkene Zitadelle kümmern.
In den Docks rutschte der Dieb jedoch auf dem nassen Holz der Planken aus und fiel in´s Wasser. Die Stadtwachen brachten ihn in das städtische Gefängnis des grausamen Aufsehers Direktor Stout. Doch für einen Meisterdieb war das eine lächerliche Angelegenheit. Schon kurz darauf befand er sich wieder auf freiem Fuß.
Zurück in den Docks fand Garrett in einer Seitengasse den Eingang zur Zitadelle. Dort verschwand der Hüter Rafe, der ohne Erlaubnis auf der Suche nach der Glyphe war, die das Kompendium der Schande öffnete. Laut den Hütern wimmelte es da unten nur so von seltsamen Kreaturen, was Garrett kurze Zeit später auch bestätigen konnte. Seltsame Fischwesen mit Schwimmhäuten trieben sich dort herum - die Kurshok, dich sich selbst als die "stärksten, tapfersten und klügsten aller Kreaturen" bezeichneten. Dort unten suchten auch einige Heiden nach einer goldenne Krone, welche die Kurshok angeblich von den Heiden gestohlen hatten. Zudem hatten sie Befehl, alle Kurshok zu töten. Ein paar Räume weiter war in einem Schriftstück von einem rubinbesetzten Horn die Rede. In der Zitadelle gab es ein Wiedersehen mit den Rattenmenschen, die es auf die Kurshok-Eier abgesehen hatten. Nachdem der Dieb die Glyphe, die Krone, das Horn, einen Gobelin und vieles andere gefunden hatte, brachte er die Glyphe zu den Hütern, welche ihn auch prompt in das Haus des Kapitäns schickten, damit er das Kompendium der Schande holen konnte. Das Anwesen wurde zwar von vielen Wachen beschützt, aufgrund des Todes des Kapitäns allerdings nicht sehr zuverlässig. Die Menschen im Haus waren vielmehr damit beschäftigt, den Todesfall zu verkraften und mit der verrückten Witwe fertig zu werden, die sich in einem Zimmer niedergelassen hatte, um mit ihrem Mann zu "sprechen". Zudem wurde das Haus nach und nach von ein paar Bediensteten um das Hab und Gut beraubt. Der Kapitän hatte für den Fall seines Todes vorgesorgt, damit seine Frau im gewohnten Stil weiterleben konnte. So hatte er unter anderem Das Kompendium der Schande gut in einem geheimen Raum versteckt. Natürlich war kein Versteck vor dem Meisterdieb sicher und so fand er letztendlich, was er suchte.
Caduca öffnete das Kompendium mit der Glyphe und las daraus vor. "Wenn der Lauf der Zeit endet wird der Eine benannt." Dies ließ sich einrichten, dachte Garrett und wollte sich auf den Weg zum Glockenturm der Hammeriten machen, um die Zeit anzuhalten. Doch Bruder Orland hatte etwas dagegen. Garrett ging trotzdem.
Der Turm war nicht sehr gut bewacht. Zwar hielten sich neben ein paar Wachen auch Priester dort auf, diese waren aber sehr mit anderen Dingen beschäftigt. Garrett arbeitete sich von oben nach unten durch den Turm und fand einen Plan des Uhrwerks. Mit diesem Wissen gelang ihm die Zerstörung des gesamten Turms, was er jedoch nicht beabsichtigt hatte. Die Turmspitze zeigte genau auf das Kloster der Hüter. Und tatsächlich tat sich dort etwas. Caduca wurde ermordet und Hüter Orland verdächtigte und verurteilte Garrett sofort, ohne über andere Möglichkeiten nachzudenken. Dem Dieb gelang jedoch die Flucht. Er wollte zum Hehler Ramien, der ihm helfen sollte, doch dieser war bereits tot, als Garrett eintraf. Aber er fand dort einen Brief von einem "unbekannten Freund", der ihn zurück in sein Haus im Südviertel beorderte.
Dort hatten sich schon die Vollstrecker breitgemacht, eine Elite-Einheit der Hüter, welche lediglich auf Telepatischem Wege kommunizieren konnte und nur schwer zu besiegen war. Garrett konnte glücklicherweise hören, was sie untereinander sagten. Der Überbringer der Nachricht lag tot in des Diebes Wohnung. Nun sollte er auf den Friedhof in der Altstadt aufkreuzen. Eine Gruppe von Hütern wollte dem Meisterdieb also helfen. Sie erzählten ihm auch, dass Orland nicht geeignet für seinen Posten sei und er möglicherweise der Verräter sein könnte. Die Hüter wollten Garrett noch zeigen, wie man die Vollstrecker überlisten konnte, doch er war schon wieder verschwunden. Er wollte, nein er musste beiweisen, dass Orland schuldig war.
Nachdem Garrett sich den Weg zurück zum Hüter-Kloster gebahnt hatte, schlich er sich in Orlands Zimmer und fand einen Geheimgang in einen weiteren Gebäudekomplex. Dort wurde eine Versammlung abgehalten, um unter anderem darüber zu entscheiden, ob Caducas Gemächer bewacht werden sollten. Garrett manipulierte die Abstimmung zu seinen Gunsten und bekam so Zutritt zum Ort des Verbrechens. Doch zuerst musste er herausfinden, wo sich Bruder Artemus aufhielt und sich in Orlands Schlafzimmer umsehen. Dort fand er ein Bannsiegel, welches Garrett seit Caducas Tod den Zugang zu fast allen Bereichen versperrt hatte. Als Garrett es zerstörte, gelangte er zu Caduca. Dort fand er neben der Leiche auch einen Brief, der an ihn gerichtet war. Eine unbekannte Person bat ihn, in die Halle der Statuen zu kommen. Seltsam. Niemand konnte wissen, dass der Dieb hier war. Eine alte Frau erschien und erweckte die Statuen zum Leben, um Garrett von ihnen töten zu lassen. Der Dieb konnte entkommen und nun gab es nur noch eine Möglichkeit: Er musste sich mit einem Hammeriten treffen - Inspector Drept. Er wusste vielleicht Rat.

Auldale war eines der reichsten Viertel der Stadt. Hier wohnte der Adel. Inspector Drept war anscheinend ganz besessen von der Geschichte mit einer mörderischen Hexe. So war es auch und Drept erzählte, dass er die Hexe als kleiner Junge im Waidenhaus von Shalebridge selbst gesehen hatte, als sie seine Spielgefährtin Lauryl auf dem Dachboden entführte. Mehr wusste Drept nicht und in das Waisenhaus, welches später zur Irrenanstalt umfunktioniert wurde, traute er sich auch nicht, da es dort angeblich spukte. Dem Meisterdieb blieb also nichts anderes übrig, als selbst dort hinzugehen und nach der Hexe zu forschen.
Garrett stand vor dem Gebäude und hatte vielleicht auch ein wenig Angst, denn das, was da vor ihm lag, war unheimlicher als alles bisher dagewesene. Der Verdacht auf Untote bestätigte sich und diese waren von Garretts Besuch gar nicht begeistert. Auf dem Dachboden fand er ein Gemälde, dass ein Mädchen darstellte, das genauso aussah, wie die Übersetzerin von Caduca. Irgendetwas war hier faul. Plötzlich erschien der Geist des Mädchens und er stellte sich heraus, dass es die Spielgefährtin von Inspektor Drept war. Und sie hatte ein Problem: Sie konnte das Haus nicht verlassen, da dieses ein Gedächtnis hatte und sich noch an sie erinnern konnte. Ein Gebäude, das denken kann? Das Mädchen bat Garrett um die Beseitigung einiger Gegenstände, um für die Wiege in Vergessenheit zu geraten und das Haus verlassen zu können. Dazu musste er sogar in die Vergangenheit reisen und fand dort auch Hinweise zur Hexe. Letztendlich wollte ihn das Waisenhaus nicht mehr gehen lassen, da Garrett schon zu lange dort verweilte. Wieder musste er in die Vergangenheit reisen und täuschte dem Gebäude einen Selbstmord vor. Er war entkommen!
Garrett folgte dem Geist des Mädchens bis zu den Katakomben unter Fort Einsenholz (Hammeriten). Dort zerstörte er die Glyphe, welche es der Hexe ermöglichte, in Lauryls Gestalt als Caducas Übersetzerin zu "arbeiten". Zeitgleich führten die Hüter eine Zeremomie durch, um Gamall zu Caducas Nachfolgerin zu ernennen. Doch als das kleine Mädchen aus dem Waisenhaus endlich frei war und seine letzte Ruhe gefunden hatte, verwandelte sich die Hexe gezwungenermaßen in ihre wahre Gestalt und die Hüter erkannten, wer der Verräter war. Gamall tötete alle Hüter in ihrer Reichweite, doch Bruder Orland konnte fliehen. Nun, da Garretts Unschuld bewiesen war, kehrte dieser zu den Hütern zurück. Diese warteten zwischen ihren toten Brüdern schon auf Garrett und gaben ihm gleich wieder einen Auftrag. Er sollte Gamalls Versteck ausfindig machen, da sie den Hütern geheime Bücher und zwei Artefakte (Jacknails Tatze und den Kelch) gestohlen hatte.
Gamall war zwar nicht zu Hause, ihre Statuen dafür schon. Doch Garrett fand neben diversen Schriften, den Artefakten auch eine Glyphe, die seinen Knüppel so verzauberte, dass er sie Statuen damit zerstören konnte. Zudem war Bruder Artemus ebenfalls da und beide unterhielten sich darüber, was Gamall wohl vorhatte. In Gamalls Versteck lag eine Karte, auf der die Namen von fünf Artefakten vermerkt waren. Mittels diesen war es möglich, die letzte Glyphe zu aktivieren, vor der sich Gamall so sehr fürchtete, Garrett machte sich auf ins städtische Museum, um die restlichen drei Artefakte zu holen, ehe die Hexe dies tat.
Das Museum war gut bewacht und mit zwei Sicherheitsmechanismen versehen. Zudem war das Museum voll gestopft mit allerlei Wertgegenständen. Garrett schaltete den Stromkreis des Sicherheitssystems ab und nahm die Kurshok-Krone und das Herz an sich. Das Auge (ein "alter Bekannter") erlangte er auf ganz besondere Weise ;) und musste sich auch noch von ihm erniedrigen lassen. Das Museum war nun nicht mehr "diebessicher", wie es der Museumsdirektor bisher so gerne hinausposaunte. Der Dieb beeilte sich, Bruder Artemus zu treffen.
Doch Artemus verhielt sich merkwürdig und verlangte die fünf Artefakte und versprach, Garrett die Wahrheit zu zeigen. Da kam Bruder Orland angerannt und gab zu, das Gleichgewicht verloren zu haben. Ja, gar alle Hüter hätten durch die Glyphen an Gleichgewicht verloren, da diese einfach zu mächtig geworden waren. Alle Ordensbrüder sollten umgehend aufhören, sie für ihre Prophezeiungen zu benutzen. Orland beschwichtigte Artemus, Garrett endlich die Wahrheit über die ganzen Geschehnisse zu sagen. Doch soweit kam es gar nicht erst. Gamall gab sich aus der Gestalt von Bruder Artemus zu erkennen und tötete Bruder Orland. Garrett konnte fliehen. Ihm blieb jetzt nur noch eines zu tun: Er musste die fünf Artefakte an die Stellen bringen, die auf Gamalls Karte eingezeichnet waren. Dann würde die letzte Glyphe erscheinen und hoffentlich das Ende der Hexe herbeiführen. In der Stadt herrschte das pure Chaos. Gamall und ihre Statuen trieben dort überall ihr Unwesen und die Bewohner rannten um ihr Leben. Garrett platzierte die fünf Artefakte nacheinander an ihren Bestimmungsorten. Während er dies tat, sprach das Auge mit ihm (keine weiteren Details.;)) Eine riesige Glyphe breitete sich in der Stadt aus, als Garrett auch das Auge einsetzte. Gamall starb und sämtliche Bücher der Hüter verloren ihre Buchstaben. Garrett hatte die Welt wieder einmal gerettet.

Wer sich an den Beginn von Thief 1 erinnert, muss im Abspann von Thief 3 unweigerlich schmunzeln.

geschrieben von Clickmaster
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